Tor

Tor ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten. Es wird für TCP-Verbindungen eingesetzt und kann beispielsweise für Web-Browsing, Instant Messaging, IRC, SSH, E-Mail, P2P und anderes benutzt werden. Tor schützt seine Nutzer vor der Analyse des Datenverkehrs. Es basiert auf der originalen Idee des Onion-Routings.

„TOR“ war ursprünglich ein Akronym für The Onion Routing oder The Onion Router (englisch onion ‚Zwiebel‘). Das aktuelle Projekt verwendet den Namen nicht länger als Akronym. Deshalb schreibt man Tor auch nicht vollständig in Großbuchstaben.
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Tor_(Netzwerk)

Entwickler         Roger Dingledine und Nick Mathewson
Aktuelle Version   0.2.5.10 (24. Oktober 2014)
Betriebssystem	   plattformübergreifend	C
Kategorie	   Sicherheitssoftware
Lizenz	           BSD-Lizenz
Deutschsprachig	   ja
Webseite           www.torproject.org

Wie funktioniert TOR

Tor nimmt alle Daten, die über die Internetverbindung rein oder raus gehen, und schickt sie über weltweit verteilte Server bevor sie ihr Ziel erreichen. Damit wird der Datenverkehr anonymisiert.

Das Tor-Netzwerk verfügt über mehr als 4.000 Knotenpunkte verteilt über Dutzende Länder auf der ganzen Welt. Diese hohe Zahl an Knotenpunkten soll Anonymität und ausreichende Verbingungsmöglichkeiten für die Tor-Nutzer garantieren. Jeder kann als Freiwilliger mit einem Server zum Funktionieren von Tor beitragen.

Zur einfachen Bedienung erhält man zusammen mit Tor Vidalia. Vidalia ist eine grafische Bedienoberfläche, über die man Tor startet, anhält und Einstellungen vornimmt. Für Android-Handys gibt es eine vergleichbare App mit dem Namen Orbot. Die Linux-Distribution Tails leitet automatisch allen Internetverkehr über Tor.

Wenn man eine Internetseite aufruft, versucht der Rechner oder das Smartphone die Seite auf dem direktesten Weg zu erreichen. Das ist schlicht eine Frage der Effizienz und Geschwindigkeit. Das eigene Netzwerk, identifiziert über eine IP-Adresse, steht damit als Ausgangspunkt der Kommunikation fest. Benutzt man Tor, ist diese direkte Verbindung zwischen dem eigenen PC und dem Server der angesurften Seite unterbrochen. Die Verbindung erfolgt stattdessen über eine Reihe geheimer Knotenpunkte, die die gesendeten und empfangenen Daten verschlüsseln. Siehe: http://artikel.softonic.de/anonym-surfen-so-funktioniert-der-tor-browser

Installation in Mint

32-bit

Repos eintragen und installieren

sudo add-apt-repository ppa:upubuntu-com/tor
sudo apt-get update
sudo apt-get install tor-browser

Berechtigungen anpassen

sudo chown -R USERNAME ~/.tor-browser

64-bit

sudo add-apt-repository ppa:upubuntu-com/tor64
sudo apt-get update
sudo apt-get install tor-browser

Berechtigungen anpassen

sudo chown -R USERNAME ~/.tor-browser

Weitere Informationen

Alternativen

Datenschutz ist der Schlüsselbegriff im Programm der Piraten-Fraktion. Wer wirklich anonym surfen will nutzt spezielle Werkzeuge. Eine sehr beliebte Methode ist es über die deutschsprachige und kostenlose Seite anonymouse.org zu surfen. Eine englischsprachige Alternative bietet BTunnel.com. Wer beim Thema Datenschutz den kostenfreien Internetdiensten nicht traut kann auf den kostenpflichtigen CyberGhost VPN zurückgreifen. Für Sparfüchse ist auch eine abgespeckte kostenlose Version verfügbar.
Hier eine Auswahl wichtigsten Sicherheitskonzepte