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Dies ist mittlerweile die Domäne von Kodi, ehemals XBMC. Hier beschreibe ich eine grundlegende Installation und Konfiguration für einen Life-TV Server mit Mediatheken. Als Streaming-Server verwende ich aktuell einen steinalten Laptop mit Linux Mint. Hierfür ist auch diese Anleitung geschrieben. Sie funktioniert aber auch für die Installation auf einem Raspberry oder odroid.
Ein Multimedia-Server muss mehreren Herren dienen. Er muss genügend leistungsfähig sein um Videos streamen zu können, die Möglichkeit bieten einen Fernseher anschließen zu können und die Soundausgabe muss ordentlich sein. Weiter muss er genügend Platz für Musik und Filme bereit stellen und soll wenig Strom verbrauchen. Berücksichtigt man dazu noch den Woman acceptance factor (https://de.wikipedia.org/wiki/Woman_acceptance_factor) und die Bedienbarkeit, wird die Menge an geeigneter Hardware überschaubarer. In Frage kommen:
Vorteil
Nachteil
Vorteile
Nachteile
Vorteile
Nachteile
Tipp: Wenn es qualitativ anspruchsvoll sein soll, kauft euch einen Odroid mit mmc-Karte und der passenden extra Sounderweiterung.
Aufgrund des in Deutschland störenden GeoIP Filters der Provider können wir kaum deutsche TV-Sender empfangen. Der Trick heißt VPN. Dazu installieren wir uns openvpn
apt install openvpn
Im internet gibt es reichlich Anbieter von VPN-Zugängen: http://www.vpnvergleich.net/wo-finde-ich-einen-kostenlosen-vpn-provider/
Ich habe mich für http://www.vpnbook.com/ entschieden. Nach der Konfiguration und Aktivierung des VPN zeigt http://myiponline.com/ unseren Standort. Ist Dieser in USA, ist alles in Ordnung. Jetzt kann mit der Installation fortgefahren werden.
TIPP: Statt die Kodi-interne TV-Funktion zu nutzen ist es einfacher vorgefertigte Plugins zu verwenden. Dann ist ein VPN nicht mehr nötig.
Hier ist die Installation sehr einfach. Es gibt vorgefertigte Kodi-All-in-One Apps
oder eine cleane Installation
Auch für Windows gibt es eine vorgefertigte Installation: https://kodi.tv/download/ und http://kodi.wiki/view/Windows
Die Konfiguration der Android- und Windows Installation ist der Linux-Installation sehr ähnlich.
Es müssen mindestens zwei Pakete nachinstalliert werden. Leider hinkt die Version aus dem Mint-Repo etwas hinterher. Daher konfiguriere ich vorab ein neues Repo. Dazu erstelle ich eine neue repo-Datei:
vim /etc/apt/sources.list.d/team-xbmc-xenial.list
## Unstable #deb http://ppa.launchpad.net/team-xbmc/unstable/ubuntu xenial main #deb-src http://ppa.launchpad.net/team-xbmc/unstable/ubuntu xenial main ## Stable deb http://ppa.launchpad.net/team-xbmc/ppa/ubuntu xenial main deb-src http://ppa.launchpad.net/team-xbmc/ppa/ubuntu xenial main
TIPP: Wie ihr seht, habe ich den Unstable (also Beta) deaktiviert. Probiert nach Belieben die Betaversionen aus.
Solltet ihr einen PI oder Odroid verwenden, überspringt diesen Schritt und verwendet die Standard-Repos.
Jetzt kann installiert werden:
apt install kodi kodi-pvr-iptvsimple
Damit ist die Installation soweit abgeschlossen. Kodi kann gestartet werden.
TIPP: Baut euch einen lokalen User namens kodi und lasst diesen automatisch ohne Passworteingabe beim booten starten. So könnt ihr Kodi mit diesem User automatisch starten lassen. So startet euer PC gleich als Multimedia-Station.
Alle Konfigurationen werden im Ordner /home/kodi/.kodi abgelegt (falls der User kodi heißt).
Das Standard-Repo ist umfangreich, aber nicht ausreichend. Mit Hilfe von weiteren Installationsquellen lässt sich die Menge an möglichen Apps stark erweitern.
Open Weather Map wählen, Standort eingeben und einen Key generieren lassen (meiner: 0125581fced61a8e22ed70f1f8ad13ab)
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Addons, wie zum Beispiel SyFy Vimeo Classic Cinema usw…
Bis jetzt haben wir schon einen recht umfangreichen Multimediaserver. Was noch fehlt ist eine lokale Datenquelle. Hier eignet sich eine gute USB-Festplatte.Diesen Datenspeicher statten wir mit einer Ordnerstruktur aus. Wir erstellen neue Ordner mit aussagekräftigen Namen, wie „Musik, Bilder, Video“ oder nutzen vorhandene Ordner.
In jeder Sektion unter Kodi haben wir die Möglichkeit auf lokale Daten zuzugreifen. Hier ist eine gute Anleitung wie man auf lokale Dateien zugreifen kann
https://www.tutonaut.de/kodi-serie-mediensammlung-quellen-samt-metadaten-einrichten-49/
Alle weiteren Einstellungen nach belieben ausprobieren.
siehe Seite http://wiki.centos.org/AdditionalResources/Repositories/RPMForge
Priorities installieren
yum install yum-priorities
Prüfen ob die Priorities aktiviert sind
/etc/yum/pluginconf.d/priorities.conf [main] enabled=1
RPMforge downloaden unter http://packages.sw.be/rpmforge-release/rpmforge-release-0.5.1-1.el5.rf.i386.rpm und installieren
rpm -Uvh rpmforg [TAB]
VLC ist der Video LAN Client zum abspielen von Video- und Audiodateien. Der VLC kann auch unter Microsoft installiert werden (http://www.videolan.org/)
yum install vlc
VLC benötigt ziemlich viele Abhängigkeiten, die alle mitinstalliert werden.
yum install java
Rhythmbox ist der Audioplayer und -Streamer
falls noch nicht instaliert
yum install rhythmbox
Um einen Video-Disc-Recorder betreiben zu können, benötigt man eine TV-Karte.Dann kann man mit VDR, wie mit einem Videorecorder, Streams von der TV-Karte aufnehmen. http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/VDR_Installation
LinVDR ist eine eigenständige Linux Mini-Distribution um einen digitalen Videorecorder aufzubauen. LinVDR ist also kein Dienst, den man installieren kann, sondern eine eigene Distribution.
http://linvdr.org/
How To
Install
Streaming to Windows Media Player