Thiondar's legacy

Im Auftrag eines Sages dringen die Helden in ein entfernt gelegenes Tal in den Bergen vor, in dem vor Jahrhunderten eine ganze Elfensippe verschwunden sein soll. Der genaue Grund der Reise ist nicht überliefert, scheinbar sollte irgendetwas oder irgendjemand gesucht werden. In den alten Schriften finden sich mehrfach Hinweise auf eine zweite Gruppe von Abenteurern, die von den Helden zunächst beobachtet wird, später aber mit ihnen in einen offenen Konflikt gerät.

Im Tal stoßen sie auf Reste der Besiedlung, lernen eine Familie von Riesen kennen und finden schließlich am Ende eines Flusses einen Eingang in die Höhlen unter dem Berg. Vorbei an einem schwarzen Drachen, der ihnen einige Schätze entwendet, und einem verfluchten Elfen, der sich in einen Vampir verwandelt, stoßen die Helden in die letzte Zuflucht der Elfensippe vor.

Rhys schreibt: „Außerdem schweben hier im Nebel: Halbwegs umgängliche Riesen, die einen Barden aus dem Endlosfluß gefischt haben; ein merkwürdiges Klima in diesem Tal (davon wußte schon der Sage); ein verfluchtes Schwert, das per There/Not There einbetoniert wurde; unser Versprechen an den Drachen, eines Tages wiederzukommen (davon weiß er aber noch nichts); eine Höhle voller Dinosaurier; ein Luftkampf gegen Rieseninsekten; ein riesiger Teleporter, durch den die andere Party entkam…“

Thiondar hatte mit der Macht eines Artefaktes, des Steines der Ghul, eine künstliche Welt unter dem Berg geschaffen. Die Helden erfahren die Geschichte, wie Thiondar seine Sippe in den Berg führte und ihnen ein Paradies bieten wollte. Sie sehen, wie die Magie des Steines Thiondar langsam korrumpierte und wie die letzten überlebenden der Elfen aus dem Berg fliehen konnten und Thiondar alleine zurückließen.

Erstaunlicherweise lebt Thiondar noch, von der Magie des Steines am Leben gehalten. Er hat allerdings eine Wandlung durchgemacht und ändert seinen Character sprunghaft, wobei er machmal der gute Thiondar vom früher ist, manchmal aber auch der Tyrann, der sein Volk in den Ruin getrieben hat.

Die gute Seite Thiondars will den Stein vernichten und gibt den Abenteuerern versteckte Hinweise, wie das Artefakt zu vernichten ist. Im Turm Thiondars kommt es zu einem Kampf der Abenteurer gegen die schlechte Inkarnation Thiondars, die sich fast als unüberwindlich erweist. Erst als es einem der Helden gelingt, mit der Rod of Transport den Stein des Ghul in die Elementarebene des Feuers zu schleudern, findet Thiondar zu seinem guten Selbst zurück. Die Abenteurer können mit Hilfe der Rod of Transport aus der künstlichen Höhle fliehen und kommen mit einer Menge magischer Gegenstände nach Waterdeep zurück.

Thiondar's Geist sitzt in einem Schwert, mit dem jetzt Little Birdie durch die Welt teleportiert. Sie haben nur noch selten Kontakt zu den Helden, wenn sie in dem Haus zu Besuch sind, das Little Birdie einst zusammen mit Rhys im Wald vor Waterdeep gebaut hatte.