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Die Sigma SD14 wurde im Vergleich zu ihrer Vorgängerin SD10 klar verbessert. Das betrifft die Kameratechnik (AF-System) wie die Bildqualität. Bei ISO 100 bis 400 kann die Sigma SD14 mit 8- bis 10-Megapixelkameras konkurrieren, wozu wesentlich die gegenüber der SD 10 erhöhte Sensorauflösung beiträgt. Zwar speichert die Kamera nun auch JPEGs, doch enttäuscht deren Qualität bei höheren Empfindlichkeiten. Die Redaktion rät deswegen, den JPEG-Modus nur bei ISO 100 zu nutzen und bei ISO 400 RAW-Bilder zu machen Empfindlichkeiten ab ISO 800 sind problematisch - auch als RAW. Da die Kamera nicht mit Funktionen überfrachtet ist, die viele Anwender gar nicht benutzen, lässt sie sich sehr einfach bedienen. Was weniger ins positive Bild passt, ist die lange Auslöse- und Einschaltverzögerung sowie die Speicherzeiten, zumal sich die Kamera bei einem Gehäusepreis von 1400 Euro durchaus in semiprofessionellen Preisregionen bewegt.
27.12.2007 von Redaktion pcmagazin, Karl Stechl

Mein persönlicher Eindruck ist schnell zusammen gefasst.
Die SD14 ist langsam - sehr langsam!. Alles über ISO 400 ist grausig und unbrauchbar. JPG geht, ist aber nicht lecker. Dazu ist sie mit 1400€ sauteuer. Dafür bekomme ich einen Vollformatsensor und trotzdem gebe ich sie nicht her. Durch den Foveon-Chip erzeugt die Kamera drei Lagen farbiger Bilder übereinander. Diese werden dann zu einem Bild gemischt. Das Ergebnis ist von unerreichter Farbtiefe und Lebendigkeit.

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