Fotografie

Das Fotografieren dient dem Eigenzweck, wenn die Jagd nach dem Motiv über das Bild gestellt wird. Doch es verkommt zum Übel, wenn es nur dokumentiert.

Warum ich fotografiere

Besonders dann, wenn eine Flut aus tausend Handys alles aufnimmt, was es zu knipsen gibt. Doch mit Bedacht und Liebe zum Objekt (oder Objektiv?) kann sogar Kunst entstehen. Doch allemal ist es schön, sich nach Jahren noch einmal die Bilder vom letzten Urlaub anzuschauen.
Mehr Kunst braucht es eigentlich nicht. Dabei ist es nicht wichtig, der neuesten, meist teuersten Technologie zu dienen - Besser dient die Technik dem Fotografen.

Meine Werkzeuge

Analog: Mittelformat mit Ostblock-Charme

Für hochwertige analoge Abzüge verwende ich heute noch zwei Klassiker im Mittelformat 6×6: Salyut-C - die sowjetische Interpretation der frühen Hasselblad. Schwer, mechanisch, unverwüstlich. Mehr zur Kamera bei Matt's Classic Cameras. Pentacon Six - die Mittelformat-Spiegelreflex aus Dresden. Ein Stück DDR-Ingenieurskunst mit großartigen Zeiss-Objektiven. Großes Negativ, kein Display, kein zweiter Versuch. Jedes Bild will überlegt sein.

Digital: Sigma und der Foveon

Meistens bin ich aber mit digitalen Bilderfassungseinheiten unterwegs. Trotz der immer weiter fortschreitenden Technik mit immer mehr Programmen vertraue ich seit Jahren meinen Sigmas:

Das Besondere: Sigma setzt auf den Foveon-Sensor. Normale Kamerasensoren erkennen pro Pixel nur eine Farbe und rechnen den Rest aus den Nachbarpixeln hoch. Der Foveon dagegen hat drei Schichten übereinander, wie ein klassischer Farbfilm. Jedes Pixel erfasst Rot, Grün und Blau gleichzeitig. Meiner Meinung nach unschlagbar, wenn es um Detailschärfe und natürliche Farbabstufungen geht. Doch sie verlangt ein Mindestmaß an handwerklichem Geschick und verzeiht ungern Fehler. Wenig Licht, hohe ISO, schlampige Belichtung - das quittiert der Foveon gnadenlos. Wer aber sauber arbeitet, wird mit Farben und Details belohnt, die man so kaum woanders bekommt.

Und dann ist da noch das Handy

Trotz aller Liebe zur Technik muss ich gestehen: Mein Smartphone kann auch gute Bilder erzeugen. Im Vergleich zur digitalen Spiegelreflex sprechen wir zwar von anderen Dimensionen der Qualität. Aber der Vorteil der Handyfotografie liegt sozusagen auf der Hand. Keine Abhängigkeit von schweren technischen Geräten, kein Grübeln über Zeit und Blende. Das Fotografieren ist wieder leichter geworden. Das birgt die Chance, dass alte Szenen neu ins Licht gerückt werden können.

Und wenn das Bild dann doch noch etwas Feinschliff braucht: Tipps dazu gibt es unter Bildbearbeitung.




Bilder aus fernen Ländern

Wenn die Familie was zu feiern hat ...

Sandbahnrennen in Altrip

Klassische Fahrzeuge

Mannheim, meine Region

Sheila

Haus, Garten und Umgebung

Mille Miglia 2025