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The grey waste

Eine Bekannte von Kylie, Aurora, die gelegentlich für den Geschäftsmann Spiral arbeitet, hat dort den Rotbärtigen gesehen, und weiß außerdem, daß Spiral uns sprechen will.

Wir gehen also zu ihm, und erfahren, daß die Rotbart-Party den Auftrag hatte, auf der Grey Waste, wo gerade die Ruhe nach dem Sturm herrscht, weil sich die Armeen von Tanari und Baatezu gegenseitig so gut wie aufgerieben haben, in das Hauptquartier der Baatezu einzudringen, und ihre Schlachtpläne zu stehlen. Aus irgendwelchen Quellen weiß Spiral, daß sie diesen Auftrag ignorieren, und statt dessen nach den Hordlingen suchen.

Wir bekommen den Auftrag, die Pläne zu holen, und bei Bedarf die Rotbart-Party zu liquidieren. Alles andere, was wir dort finden, dürfen wir behalten. Die Klingen des Tages haben wir Spiral gegenüber nicht erwähnt. Wir kriegen 500GP Anzahlung, und einige nützliche Gegenstände wie Waffen, die auf der fremden Ebene noch hinreichend magisch sind, ausgeliehen. Außerdem bekommt jeder einen Schlüssel für ein ortsfestes, bidirektionales Portal von Sigil in die Grey Waste. Als Belohnung handeln wir ein Haus in Sigil aus, was zwar recht wertvoll, aber für die zu erwartenden Gefahren durchaus angemessen ist.

Bevor wir losgehen, suchen wir noch Maelana, die wir mit Hilfe des örtlichen Selune-Priesters und einer Hellseherin, von der sie eine Feder im Haar hatte, auf dem Marktplatz von Sigil finden. Sie ist ziemlich durch den Wind und hat wohl nichts anderes im Kopf, als zu Selune auf deren Plane zu gehen, wird aber durch irgendetwas daran gehindert.

Als Abdul ihr von den neusten Erkenntnissen erzählt (Rotbärte auf der Grey Waste; unsere Gelegenheit, ihnen zu folgen), und dabei insbesondere den U'Uthiek-Priester in der Rotbart-Party erwähnt, wird sie schlagartig wieder klar im Kopf und will jetzt sofort dorthin aufbrechen. Wir anderen lassen uns erstaunlich schnell davon überzeugen, daß dies eine gute Idee sei. Wahrscheinlich war hier Magie im Spiel.

Wir brechen also sofort auf, ohne, wie eigentlich geplant, noch einmal gründlich auszuschlafen und unsere Ausrüstung zu ergänzen. Auf der Grey Waste ist alles grau in grau, auch wir selbst nehmen bald diese Farbe an. Man kann sich dort über längere Strecken nur fortbewegen, wenn man kein klares Ziel vor Augen hat, das man erreichen will, was die Reise nicht gerade vereinfacht. Nennenswerte Tageszeiten scheint es dort nicht zu geben, und die Ebene ist völlig flach. Man könnte also beliebig weit sehen, wenn da nicht die teilweise etwas diesige Luft wäre und der fehlende Kontrast in der kahlen, grauen Landschaft, deren einzige Details vereinzelte tote Bäume und verstreute Felsbrocken sind.

Als wir uns mit den Widrigkeiten der Fortbewegung auf dieser Ebnene vertraut gemacht haben, erreichen wir relativ schnell den großen schwarzen Fluß Styx, dessen Wasser, so sagt man, bei geringstem Kontakt das komplette Gedächtnis löscht. Dort sollen wir einen von Spiral angeheuerten und im Voraus bezahlten Fährmann treffen. Dieser trifft auch nach kurzer Zeit ein, will aber doch Geld von uns. Da er nicht den Eindruck macht, als wollte er darüber diskutieren, bezahlen wir, und er bringt uns zum Camp der Baatezu. Sagt er jedenfalls.

Als wir das Camp in Augenschein nehmen - es besteht aus wild durcheinandergewürfelten Zelten aller Größen und Formen - merken wir bald, daß wir im Hauptquartier der Tanari sind. Da wir uns nicht nocheinmal auf den doch etwas unzuverlässigen Fährverkehr auf dem Styx einlassen wollen, beschließen wir, das gigantische Schlachtfeld zu durchqueren, auf dem mehrere Tausend bis Milliarden Tote vor sich hinrotten, um so zum Hauptquartier der Baatezu zu gelangen.

Unterwegs leisten wir uns ein paar Scharmützel mit merkwürdigen Gestalten und stellen dabei fest, daß Magie hier etwas unsicher ist: Heilsprüche funktionieren nicht, Heil-Items aber schon. Sprüche wie Animate Dead oder später Wraithform funktionieren so gut, daß wir es schon nicht mehr gut finden können. (Der Wildmage findet's Klasse.)

Im Baatezu-Hauptquartier finden wir schließlich ein paar tote Söldner aus der Rotbart-Party, einen aufsässigen Baatezu, zwei Leute aus der Rotbart-Party, die anscheinend von einem Sepia Snake Sigil gefangen sind (vermutlich ein Söldner und der Rotbärtige selbst), und den U'Uthiek-Priester.

Dancer wird aus Versehen zum Wraith und greift Rhys an. Der Priester nutzt die Verwirrung, und schlägt los. Iskander sieht den Priester aus der Nähe und geht erst mal in Deckung. Maelana dagegen, die ihn nur von weitem sieht, fährt schwere Artillerie auf, und scheut auch nicht davor zurück, sich in ihre eigene Wall of Fire zu stellen, um gegen den Priester zu kämpfen.

Als die beiden die Wall of Fire verlassen, sieht Rhys den Priester und dreht durch. Er schlägt wild zu, ohne Rücksicht auf Maelana, die kurz darauf (scheinbar wegen des Feuerschadens) zusammenbricht, und hört auch nicht auf, als der Priester offensichtlich tot ist. Nach einigen Minuten wacht er auf, merkt, daß er den Priester gehäckselt und sein Herz angebissen hat, und kotzt.

Zarah kümmert sich um die Verletzten und Halbtoten, und stellt fest, daß Maelana im Koma liegt. Außerdem hat sie merkwürdig kühle Haut und nur an Haaren und Kleidung Verbrennungen, nicht an der Haut.

Abdul geht zu den beiden Sepia-Gefangenen, stellt fest, daß neben einem ein nicht mitgefangenes Schwert liegt, und, bei näherer Betrachtung, daß einer der beiden gut der Rotbärtige sein könnte. Jetzt rastet auch er aus, packt seine Artillerie aus, und schickt schließlich den wahrscheinlich Rotbärtigen mit der Rod of Transport in die Elementary Plane of Fire (und dessen Kumpel gleich mit). Danach wird er wieder normal.

Nach einem kleinen Deal mit dem gefangenen Baatezu finden wir die gesuchten Schlachtpläne, nehmen das Schwert an uns (Es ist die Mitternachts-Klinge), bauen eine Trage für Maelana, und gehen zum Styx.

Dort warten wir eine Weile auf einen Fährmann. Währenddessen sehen wir Mannschaftsboote mit ganzen Heerscharen von Baatezu den Styx heraufkommen und an unserem Ufer anlegen. Wir gehen also einige Meilen am Ufer entlang, um unangenehme Fragen zu vermeiden, und treffen bald darauf einen Fährmann. Wir geben ihm 100 statt der geforderten 70 Platinmünzen, und er bringt uns tatsächlich in die Nähe des Gates nach Sigil, das wir nach einigem Fußmarsch auch wiederfinden, aktivieren und benutzen.

Zurück auf dem Marktplatz von Sigil, bekommen wir erst einmal fürchterliche Kopfschmerzen wegen der vielen bunten Farben und des lauten Marktgetümmels. Wir bringen dann Maelana, die immer noch im Koma liegt, in den Tempel von Selune, übergeben sie der Pflege und Obhut des dortigen Priesters, und spenden dem Tempel 500GP. Anschließend ziehen wir wieder im Golden Bariaur ein, und feiern das Wiedersehen mit Inglang und einigen anderen Bekannten. Inglang hat sich inzwischen mit einem komischen Typen angefreundet, einem Glitzartai names Kosh.

Am nächsten Morgen gehen einige von uns zu Spiral, übergeben ihm die Schlachtpläne, und erhalten unser Haus. Die anderen bleiben mit den Waffen und magischen Gegenständen, insbesondere mit der Mitternachtsklinge, im Golden Bariaur.„