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auto:xj40:start [15 50 2025 19 : 50] – angelegt - Externe Bearbeitung 127.0.0.1auto:xj40:start [08 56 2026 18 : 56] (aktuell) – André Reichert-Creutz
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-<wrap right 55%> + 
-\\ +====== Jaguar XJ40 ====== 
-\\ + 
-\\ +> //Der letzte Jaguar, der noch ganz nach Jaguar-Art entstand - und der erste, der mit Elektronik vollgestopft war wie ein Raumschiff.// 
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-<wrap left 40%> +Der Jaguar XJ40 ist eine Oberklasselimousine der XJ-Reihe des britischen Automobilherstellers Jaguar. Vorgestellt wurde er im Oktober 1986 als Nachfolger der klassischen XJ Serie III. Gebaut wurde er bis 1994, dann übernahm der X300. 
-Der Jaguar XJ40 ist eine Oberklasselimousine der XJ-Reihe des britischen Automobilherstellers Jaguar. Er wurde im Oktober 1986 als Nachfolger des klassischen Jaguar XJ Mark I (Serie 3) vorgestellt. Der XJ 40 war besonders im Bereich der Fahrzeugelektronik eines der technisch ambitioniertesten Fahrzeuge der achtziger Jahre. Dies macht ihn aus heutiger Sicht zu einem problematischen kommenden Klassiker. Zum Glück ist die Elektronik so robust ausgelegt, das es zu hoffen bleibt immer genügend Ersatz zu finden. \\ + 
-Ein sehr detailreicher Bericht über die Entstehung des XJ40 hat Keith Adams auf der Seite [[http://www.aronline.co.uk/blogs/cars/jaguar/xj40/the-cars-jaguar-xj40-development-story/|Jaguar XJ40 development story]] zusammen gefasst. Eine weitere spannende Lektüre über den XJ-40 hat Eóin Doyle auf der Seite [[http://driventowrite.com/2014/06/25/history-repeating-xj40-phase-one-1968-1975/|History Repeating: XJ40 Part 1]] in das Netz gestellt. \\ +Der XJ40 war besonders im Bereich der Fahrzeugelektronik eines der technisch ambitioniertesten Fahrzeuge der achtziger Jahre. Bordcomputer, Fehlerdiagnose im Armaturenbrett, Leuchtanzeigen wie im Flugzeug. Und das alles von Lucas, dem „Prince of Darkness“. Dies macht ihn aus heutiger Sicht zu einem nicht ganz unproblematischen Klassiker. Zum Glück ist die Elektronik so robust ausgelegt, dass zu hoffen bleibt, immer genügend Ersatz zu finden. 
-</wrap>+ 
 +**Lesestoff für lange Winterabende:** 
 +  * Keith Adams hat die Entstehung sehr detailreich zusammengefasst: [[http://www.aronline.co.uk/blogs/cars/jaguar/xj40/the-cars-jaguar-xj40-development-story/|Jaguar XJ40 development story]] 
 +  * Eine weitere spannende Lektüre hat Eóin Doyle ins Netz gestellt: [[http://driventowrite.com/2014/06/25/history-repeating-xj40-phase-one-1968-1975/|History Repeating: XJ40 Part 1]] 
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 +**Weiter zu meinen XJ40:** [[auto:xj40:sovereign:start|Sovereign]] | [[auto:xj40:majestic:start|Majestic SWB]] 
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 +===== Eine schwere Geburt ===== 
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 +Die ersten Skizzen zum XJ40 entstanden schon Anfang der 70er. Dann kam British Leyland, die Ölkrise und die Staatskasse. Der Wagen wurde verschoben, umgeplant, wieder verschoben. Erst unter John Egan, der Jaguar in den 80ern aus dem Leyland-Sumpf zog, kam das Projekt wirklich in Fahrt. Satte 14 Jahre nach den ersten Ideen stand er 1986 endlich beim Händler. 
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 +Eine Anekdote hält sich hartnäckig: Der Motorraum sei absichtlich so schmal gebaut worden, dass kein V12 hineinpasst. Nicht etwa aus Sparsamkeit, sondern damit die Konzernmutter Leyland nicht auf die Idee kam, ihren Rover-V8 hineinzuzwängen. Ob wahr oder nicht - Fakt ist: Wer V12 wollte, musste bis 1992 die alte Serie III kaufen. Erst 1993 wurde der Vorderwagen umkonstruiert, und der XJ12 durfte endlich ran. 
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 +===== Technik, die begeistert (meistens) ===== 
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 +  * **AJ6-Reihensechser:** neu entwickelter Leichtmetall-Motor, als 2.9 noch mit einer Nockenwelle und zwei Ventilen pro Zylinder, ab 3.6 mit zwei Nockenwellen und Vierventiltechnik. 
 +  * **J-Gate:** der berühmte Wählhebel in J-Form. Rechts die Fahrstufe D, links manuell schalten. Der XJ40 hat ihn eingeführt, bei Jaguar blieb er jahrzehntelang Kult. 
 +  * **Vehicle Condition Monitor (VCM):** Statt Warnlämpchen meldet ein Display in Leuchtschrift, was gerade klemmt. Fortschrittlich - und gleichzeitig der Grund, warum ein XJ40 gerne mal mehr Fehler meldet, als er hat. 
 +  * **Bordcomputer und Leuchtanzeigen:** Bei den frühen Modellen zeigen Vakuum-Fluoreszenz-Displays Verbrauch, Reichweite und Durchschnittstempo. Sehr 80er. Sehr schön. 
 +  * **Selbstnivellierende Hinterachse:** Bei Sovereign und Daimler hält eine hydropneumatische Niveauregulierung das Heck auf Höhe, egal wie viel Gepäck im Kofferraum liegt. 
 +  * **Neue Hinterachse:** Anders als bei der Serie III sitzen die hinteren Bremsscheiben außen an den Rädern. Das macht den Service deutlich angenehmer.
  
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 ===== Kleine Kaufempfehlung ===== ===== Kleine Kaufempfehlung =====
-=== Motorisierung === 
-Die wichtigste Entscheidung ist: Sammeln oder fahren? Bei einem Sammlerobjekt würde ich mich für den [[http://www.xkjaguar.com/der-jaguar-v12-eine-legende-fuer-sich/|legendären 12-Ender V12]] entscheiden. Der Motor ist ein Meilenstein der Motorenbaukunst. Erstmals eingesetzt im E-Type und später als Weiterentwicklung HE im XJS. Die Betriebskosten sind gigantisch. Mit 20 Liter Sprit muss man rechnen und ein Zündkerzenwechsel bringt dich an die Armutsgrenze.\\ 
-Hingegen ist der [[http://www.xkjaguar.com/aj6-aj16-jaguars-moderner-6-zylinder/|Reihen-6-Zylinder AJ6]] ein perfektes Arbeitstier. Die bessere Wahl wenn der Wagen wirklich bewegt werden soll.  
  
-=== Ausstattung === +==== Motorisierung ====
-Jaguar spendierte seinen Kunden sehr gut ausgestattete Ausstattungspakete. Grundsätzlich lässt auch ein schmal gepackter XJ40 kaum Wünsche offen.  +
-  * XJ40: Die "Grundausstattung" ist nur dann zu empfehlen wenn es unbedingt einer der Ersten sein muss. +
-  * Sovereign: Hier ist fast alles vorhanden.  +
-  * Daimler: Noch ein Schlag mehr. Doch bis auf Kleinigkeiten wie Embleme, Einstiegsleisten, Kühler und Rücksitze sieht man den Unterschied kaum. +
-  * Vanden Plas: Nichts anderes wie der Daimler für den US-Markt. +
-  * Majestics: Der Seltene. Im Fond wurden dem Wagen etwa 30cm mehr Länge spendiert. Dazu musste die Karosse von Hand auseinander gesät und wieder zusammen geschweißt werden. Dazu kamen noch handgefertigte längere Türen. +
  
-=== Zustand === +Die wichtigste Entscheidung ist: **Sammeln oder fahren?**
-Der Markt bietet 25-30 jährige Exemplare mit wenig Kilometer fast rostfrei an. Daher ist es wirtschaftlich uninteressant eine Bastelbude zu kaufen. Eine Besonderheit stellt die Hinterachse dar. Sie ist luftgefedert und gleicht Gewicht im Kofferraum aus. Daher hat der Wagen keine Lichtweitenregulierung. Manche Modelle sind auf normale Stoßdämpfer umgerüstet worden. Eine weise Entscheidung, da es so gut wie keine Luftfedern mehr gibt. Leider ist nach dem Umbau eine Zulassung schwierig, da die fehlende Regulierung Pflicht ist. Dann heißt es warten bis der Wagen 30 ist. Eine Erweiterung der Abgasanlage durch Mini-Kats ist sehr einfach möglich und verbessert die Abgaswerte so gut das eine Umschlüsselung auf Euro2 möglich ist. Damit kostet der Wagen nur noch halb soviel Steuer. +
  
-=====Technische Daten===== +Bei einem Sammlerobjekt würde ich mich für den [[http://www.xkjaguar.com/der-jaguar-v12-eine-legende-fuer-sich/|legendären 12-Ender V12]] entscheiden. Der Motor ist ein Meilenstein der Motorenbaukunst. Erstmals eingesetzt im E-Type, später als Weiterentwicklung HE im XJ-S und im XJ40 schließlich auf 6 Liter aufgebohrt. Die Betriebskosten sind gigantisch. Mit 20 Liter Sprit muss man rechnen, und ein Zündkerzenwechsel bringt dich an die Armutsgrenze. 
-|< 100% >| + 
-^  Modell  ^  XJ6 3.2  ^  XJ6 3.6  ^  XJ6 4.0  ^  XJ6 4.0 (XJR)  ^  XJ12  ^ +Hingegen ist der [[http://www.xkjaguar.com/aj6-aj16-jaguars-moderner-6-zylinder/|Reihen-6-Zylinder AJ6]] ein perfektes Arbeitstier. **Die bessere Wahl, wenn der Wagen wirklich bewegt werden soll.** Mein Tipp: der 4.0 ab 1990. Der hat Kraft satt und ist die ausgereifteste Version. Der frühe 2.9 ist eher was für Puristen mit viel Geduld. 
-|Motor|  Sechszylinderviertakt-Reihenmotor aus Leichtmetall; wassergekühlt; je vier hängende Ventile pro Zylinder obenliegende Nockenwellen gesteuert; siebenfach gelagerte Kurbelwelle; elektronische Lucas-Einspritzung  ||||  Zwölfzylinderviertakt-V-Motor; wassergekühlt; je zwei hängende Ventile pro Zylinder; von je einer obenliegenden Nockenwelle gesteuert; elektronische Lucas-Einspritzung  | + 
-|Bohrung x Hub|  91 x 83  |  91 x 92  |  91 x 102  ||  90 x 78,5  | +==== Ausstattung ==== 
-|Hubraum|  3239 ccm  |  3590 ccm  |  3980 ccm  ||  5993 ccm  | + 
-|Drehmoment Nm U/min|  298/4000  |  337/4000  |  377/3650  |  377/4000  |  463/3750  | +Jaguar spendierte seinen Kunden sehr gut ausgestattete Pakete. Grundsätzlich lässt auch ein schmal gepackter XJ40 kaum Wünsche offen. 
-|PS/kw bei U/min|  200/147 / 5200  |  221/162 / 5000  |  222/163 / 4750  |  251/185 / 5250  |  311/228 / 5350  | + 
-|Kraftübertragung|  Einscheiben Trockenkupplung und vollsynchronisiertes Fünfganggetriebe; wahlweise hydr. Drehmomentwandler und Viergang-Automatikgetriebe  ||||  Hydr. Drehmomentwandler und Viergang-Automatikgetriebe  | +  * **XJ6:** Die „Grundausstattung“ ist nur dann zu empfehlen, wenn es unbedingt einer der Ersten sein muss. 
-|Karosserie|  Selbsttragende Ganzstahlkarosserie  ||||| +  * **Sovereign:** Hier ist fast alles vorhanden. 
-|Vorderachse|  Einzelradaufhängung an zwei Dreiecks-Querlenkern; Stabilisator und Schraubenfedern in Hilfsrahmen; Teleskopstoßdämpfer  ||||| +  * **Daimler:** Noch ein Schlag mehr. Doch bis auf Kleinigkeiten wie Embleme, Einstiegsleisten, Kühler und Rücksitze sieht man den Unterschied kaum. 
-|Hinterachse|  Einzelradaufhängung an Querlenkern; Schraubenfedern in Hilfsrahmen; Teleskopstoßdämpfer  ||||| +  * **Vanden Plas:** Nichts anderes als der Daimler für den US-Markt. 
-|Bremsen|  Servounterstützte hydraulische Zweikreis-Bremsanlage mit Scheiben rundum (vorn innenbelüftet); ABS  ||||| +  * **Majestic:** Der Seltene. Die Langversion bekam rund 13 cm (5 Zoll) mehr Radstand für die Fondgäste. Dazu musste die Karosse von Hand auseinandergesägt und wieder zusammengeschweißt werden. Dazu kamen noch handgefertigte längere Türen. 
-|Radstand|  2470 mm  ||||| + 
-|Länge x Breite x Höhe|  4988 x 1780 x 1380 mm  ||||| +==== Zustand ==== 
-|Bereifung|  225/65-VR15  |  205/70-VR15  |  225/65-VR15  |  225/55-ZR16  |  225/65-ZR16  | + 
-|Gewicht|  1736 kg  |  1770 kg  |  1748  |  1798 kg  |  1830 kg  | +Die jüngsten XJ40 sind inzwischen über 30, die ältesten gehen auf die 40 zu. Gute Exemplare mit wenig Kilometern sind noch zu finden, aber die Auswahl wird kleiner und die Preise ziehen an. Trotzdem gilt: **Eine Bastelbude zu kaufen ist wirtschaftlich uninteressant.** Die Restaurierung kostet schnell ein Vielfaches des Kaufpreises. 
-|Verbrauch|  13,1 S+  |  14,1 S+  |||  18 S+  | + 
-|Höchstgeschwindigkeit|  210 km/h  |  219 km/h  |  225 km/h  |  230 km/h  |  245 km/h  | +Worauf ich beim Kauf schauen würde: 
-|Stückzahlen|  21161  |  83273  |  8091  ||  3799  | +  * **Rost:** Radläufe, Schweller, Wagenheberaufnahmen, Kofferraumboden und der Rahmen der Frontscheibe. Undichte Scheibendichtungen lassen Wasser in den Fußraum - dort gammelt es dann leise vor sich hin. 
-|Preise|  75.012 DM  |  68.000 bis 83.000 DM  |  86.526 bis 140.000 DM  |  130.074 DM  |  129.500 bis 180.000 DM  |+  * **Elektrik:** Massepunkte, Fensterheber, Zentralverriegelung und das VCM-Display. Vieles ist ein Kontaktproblem und mit Geduld, Lötkolben und Kontaktspray lösbar. 
 +  * **Niveauregulierung:** Sackt das Heck nach dem Abstellen ab oder steht der Wagen schief, sind meist die Federspeicher oder die Federbeine hinüber. 
 +  * **Motor:** Beim AJ6 auf Ölverlust und Zylinderkopfdichtung achten, beim V12 auf die Kühlung. Der wird gerne heiß. 
 + 
 +==== Die Hinterachse und der TÜV ==== 
 + 
 +Eine Besonderheit stellt die Hinterachse dar. Bei vielen Modellen ist sie hydropneumatisch niveaugeregelt und gleicht das Gewicht im Kofferraum aus. Daher hat der Wagen keine Leuchtweitenregulierung - er braucht ja keine. 
 + 
 +Manche Modelle sind auf normale Stoßdämpfer und Federn umgerüstet worden. Eine weise Entscheidung, da es kaum noch Ersatzteile für das System gibt. Leider fehlt dann für eine normale Zulassung die vorgeschriebene Leuchtweitenregulierung. Früher hieß es dann: warten, bis der Wagen 30 ist. 
 + 
 +**Heute ist das Thema durch.** Jeder XJ40 hat inzwischen die 30 erreicht und kann mit Gutachten ein H-Kennzeichen bekommen. Damit erledigt sich auch die alte Frage nach Mini-Kats und Umschlüsselung auf Euro 2: Mit H-Kennzeichen zahlt man eine pauschale Oldtimer-Steuer, egal welche Schadstoffklasse. Nur wer ohne H-Kennzeichen fahren will, für den lohnt sich der Kat-Umbau noch. 
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 +---- 
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 +===== Technische Daten ===== 
 + 
 +^ Modell ^ XJ6 2.9 ^ XJ6 3.2 ^ XJ6 3.6 ^ XJ6 4.0 ^ XJR 4.0 ^ XJ12 6.0 ^ 
 +^ Bauzeit | 1986-1990 | 1990-1994 | 1986-1989 | 1989-1994 | 1991-1994 | 1993-1994 | 
 +^ Motor | AJ6, 12 Ventile, eine Nockenwelle | AJ6, 24 Ventile, zwei Nockenwellen |||| V12, 24 Ventile, eine Nockenwelle pro Bank | 
 +^ Bohrung x Hub (mm) | 91 x 74,8 | 91 x 83 | 91 x 92 | 91 x 102 | 91 x 102 | 90 x 78,5 | 
 +^ Hubraum | 2919 ccm | 3239 ccm | 3590 ccm | 3980 ccm | 3980 ccm | 5993 ccm | 
 +^ Leistung | 165 PS / 121 kW | 200 PS / 147 kW bei 5200 | 221 PS / 162 kW bei 5000 | 222 PS / 163 kW bei 4750 | 251 PS / 185 kW bei 5250 | 311 PS / 228 kW bei 5350 | 
 +^ Drehmoment | - | 298 Nm bei 4000 | 337 Nm bei 4000 | 377 Nm bei 3650 | 377 Nm bei 4000 | 463 Nm bei 3750 | 
 +^ Getriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe oder 4-Gang-Automatik ||||| 4-Gang-Automatik | 
 +^ Bereifung | - | 225/65 VR15 | 205/70 VR15 | 225/65 VR15 | 225/55 ZR16 | 225/65 ZR16 | 
 +^ Gewicht | - | 1736 kg | 1770 kg | 1748 kg | 1798 kg | 1830 kg | 
 +^ Verbrauch (S+) | - | 13,1 l | 14,1 l | - | - | 18 l | 
 +^ Höchstgeschwindigkeit | - | 210 km/h | 219 km/h | 225 km/h | 230 km/h | 245 km/h | 
 +^ Stückzahlen | - | 21.161 | 83.273 | 8.091 | - | 3.799 | 
 +^ Neupreis | - | 75.012 DM | 68.000 bis 83.000 DM | 86.526 bis 140.000 DM | 130.074 DM | 129.500 bis 180.000 DM | 
 + 
 +**Für alle Varianten gleich:** 
 +  * **Motorbauart:** Leichtmetall, wassergekühlt, elektronische Lucas-Einspritzung 
 +  * **Karosserie:** selbsttragende Ganzstahlkarosserie 
 +  * **Vorderachse:** Einzelradaufhängung an Doppel-Querlenkern, Schraubenfedern und Stabilisator im Hilfsrahmen, Teleskopstoßdämpfer 
 +  * **Hinterachse:** Einzelradaufhängung an Querlenkern im Hilfsrahmen, je nach Ausstattung mit Niveauregulierung 
 +  * **Bremsen:** servounterstützte Zweikreis-Bremsanlage, Scheiben rundum (vorn innenbelüftet), ABS 
 +  * **Radstand:** 2870 mm (Majestic LWB rund 127 mm mehr) 
 +  * **Länge x Breite x Höhe:** 4988 x 1780 x 1380 mm 
 + 
 +----
  
 ===== Modellvarianten ===== ===== Modellvarianten =====
-|< 100% >| 
-^  1989 Jaguar XJ6  ^ 
-|Die Basis XJ6 der Modellpalette wurde bescheiden ausgestattet. Selbst für  Metallfelgen, Antiblockiersystem , Klimaanlage, Lederausstattung, und ein Automatikgetriebe musste Aufpreis bezahlt werden. Die Front wurde von zwei Rundscheinwerfer pro Seite geziert und die Fensterrahmen waren schwarz pulverbeschichtet.| 
-^  1991-1994 Jaguar Sovereign  ^ 
-|Der Sovereign wurde mit deutlich mehr Funktionen als die Basis ausgestattet. Eingeschlossen war eine Klimaanlage, Scheinwerferwaschanlage , ein Sechs-Lautsprecher Soundsystem , Niveauregulierung und ABS. Die Einbauscheinwerfer waren rechteckig, die Fensterrahmen verchromt. Frühe Modelle erkennt man an den Blinkleuchten der Kotflügel. Sie sind stark erhaben und würfelförmig.| 
-^   1991-1994 Daimler / Vanden Plas  ^ 
-|Die Marke Daimler vertritt schon immer die höchste Ausstattungsvariante. In Amerika wurden Daimler bis zuletzt als Vanden Plas verkauft. Wie die Sovereign waren sie  mit einzelnen rechteckigen Scheinwerfern ausgestattet. Äußerlich unterschieden sie sich von anderen Modellen durch ihren geriffelten Kühlergrill und Kofferraumdeckel, ein D-Zeichen auf den Kühlergrill und eine schmale Chromleiste über die gesamte Wagenseite. Das Interieur ist dagegen wesentlich üppiger als bei den anderen Modellen. Hier sind zu nennen, Einzelsitze im Fond, Piknik-Tische, geänderte Sitze und ein Lenkrad mit "Daimler" Schriftzug. Allgemein sind die Daimler-Modelle hochwertiger verarbeitet, da sie einer deutlich strengeren Qualitätskontrolle unterlagen.| 
-^  1993 Jaguar Sport  ^ 
-|Im Jahr 1993 stellte Jaguar das Sport Modell vor. Es war nur mit dem neuen Sechszylinder- Motor zu bekommen. Für die Innenausstattung, im Gegensatz zu den Walnussholz von anderen Modellen, wurde Rosenholz verarbeitet. Sowohl Außenspiegel und Kühlergrillrahmen wurden in Wagenfarbe lackiert. Seitlich wurde der Wagen mit einem dünnen Doppelstreifen verziert der die Sportlichkeit unterstrichen sollte. Breitere  Fünf-Speichen- Leichtmetallräder krönten die Ausstattung.| 
-^  1989 - 1992 Vanden Plas Majestic SWB  ^ 
-|In den Jahren 89 bis 92 wurden besonders für den nordamerikanischen Markt sehr luxuriöse Modelle hergestellt. Durch den im Vergleich zum Standard-XJ40 hohen Preis hielten sich die Produktionszahlen im Rahmen. 1989 wurden unter 300 Stück hergestellt, 1990 genau 527 und 1992 etwa 250 Fahrzeuge. Diese Sondermodelle wurden fast alle in der Farbe Red-Regency (1989-90) oder Black Cherry (1992) gefertigt, außer sehr wenige komplett schwarze Fahrzeuge, die dem britischen Ministerpräsidenten vorbehalten blieben. Diese schwarzen Exoten trugen den vollständigen Namen "Daimler Vanden Plas Majestic". Die 89er Modelle waren alle mit dem 3.6 Liter Motor ausgestattet. Spätere Majestic wurde vom 4-Liter 6 Zylinder befeuert. Von der um einiges erhöhten Fertigungsqualität abgesehen las sich die Liste an Majestic-Ausstattung recht ähnlich der bekannten Daimler-Variante. Hinzu kamen Lammwollteppiche für Beifahrer und Fondgäste, ein Jaguar auf der Motorhaube, etwas mehr Leder im Inneren und ab 92 eine "Majestic" Intarsie auf dem Handschuhfach. Dafür waren im Schnitt 5000$ mehr zu zahlen als für einen Vanden Plas| 
-^  1993 - 1994 Majestic LWB  ^ 
-|Die seltenen Modelle mit 5 Zoll verlängertem Radstand und bis zu 2 Inch erhöhtem Dach (LWB) wurde 1993 und 1994 produziert. Durch die enorm erhöhten Kosten wurden nur 121 Stück gebaut. Diese Fahrzeuge begann als SWB Karosserie mit 113 Zoll Radstand, die dann aus der Standard- Produktionslinie genommen und durch die Abteilung "Aerospace-Projekt Coventry" in Handarbeit gestreckt wurden, bevor sie zurückgegeben und von "Jaguar Sonder Vehicle Operations" vervollständigt wurden. Ein "echter" Majestic mit langem Radstand kann durch den vierten Buchstabe der VIN, ein "M", identifiziert werden. Bei Modellen mit normaler Karosserie steht an dieser Stelle ein J.| 
-^  1994 Gold  ^ 
-|Die Gold -Modell wurde im Jahr 1994 mit einer begrenzten Anzahl von Funktionen und Optionen , und für einen bescheidenen Preis eingeführt. Sie sollten kurz vor der Einführung des neuen Modells die Verkaufszahlen ankurbeln. Es war in weniger Außenfarben als andere Modelle erhälltlich. Dafür wurde eine vergoldeten Plakette auf Front und Heck angebracht. Gold- Editionen wurden ausschließlich mit den "Kiwi" Rädern und mit zwei Einzelleuchten ausgeliefert.| 
-^  1988 XJR  ^ 
-|Der 1988 eingeführte XJR war ein Hochleistungsmodell der Abteilung "JaguarSport" aus Oxfordshire, eine Vereinigung von Jaguar und TWR Rennteam. Sie wurden in der Fabrik von TWRS Kidlington, neben dem XJ220 gefertigt. Basierend auf einem Sovereign wurde er mit verstärkter Federung mit Custom Bilstein-Dämpfer, eine überarbeitete Servolenkung mit 40%  reduzierter Lenkkraft, eine Sonderlackierungen mit sportiven Außendesign. Anfänglich wurde der 3,6 L AJ6 Motor verbaut. Spätere Modelle hatten einen von TWR abgestimmte Version des 4.0 AJ6 mit neuen Ansaugrohre, Sportnocken und einem leistungssteigernden Motorsteuergerät. Einige Fahrzeuge sind auch mit einem JaguarSport Auspuffsystems ausgestattet. Die XJR unterschieden sich von anderen XJ40 Modelle kosmetisch durch seinen in Wagenfarbe gehaltenen Bodykit, bestehend aus Front-und Heckschürze und Seitenschweller aus Fiberglas, einen schwarzen Grill mit einer JaguarSport Emblem und die einzigartigen Speedline Leichtmetallräder mit breiteren Reifen. Spätere Modelle hatten eine Führung an der Frontschürze um mehr kühle Luft direkt an die Bremsscheiben zu führen. Der Innenraum präsentiert eine ledernes MOMO Lenkrad, JaguarSport Logos auf den Anzeigen, ein Lederschaltknauf, und Kopfstützen mit einer JaguarSport Logo-Prägung. Das Aussehen des Autos wechselte seit seiner Einführung im Jahr 1988 mehrmals wie zum Beispiel 1991 mit der Einführung der 4,0 L Motor, als auf die eckigen Scheinwerfern umgestellt wurde. Von jeder Variante wurden nur wenige hundert Stück produziert.| 
-^  1993 XJ12 /XJ81  ^  
-|Ab 1993 wurde der XJ40 als XJ12 von dem neuen 6.0L großen Motor mit 4-Gang Automatik befeuert. Äußerlich wiesen nur kleine " XJ12 " Abzeichen auf der Rückseite und einen "V12 " Emblem auf dem Handschuhfach auf den potenten Motor hin. Der XJ12 verwendet vier Frontleuchten, einen schwarzen Kühlergrill mit einer goldenen "Growler" Plakette. Frühe Autos besitzen verchromten Fensterrahmen, bei späteren Modellen, wurden diese in Schwarz gehalten. Durch den verbauten Beifahrer-Airbag musste das Handschuhfach aufgegeben und durch eine Ablage ersetzt werden.| 
  
 +==== XJ6 (1986-1994) ====
 +
 +Die Basis der Modellpalette wurde bescheiden ausgestattet. Selbst für Leichtmetallfelgen, Klimaanlage, Lederausstattung und ein Automatikgetriebe musste Aufpreis bezahlt werden. Erkennungszeichen: zwei Rundscheinwerfer pro Seite und schwarz beschichtete Fensterrahmen.
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 +==== Sovereign (1986-1994) ====
 +
 +Der Sovereign wurde mit deutlich mehr Funktionen als die Basis ausgestattet. Eingeschlossen waren Klimaanlage, Scheinwerferwaschanlage, ein Sechs-Lautsprecher-Soundsystem, Niveauregulierung und ABS. Die Scheinwerfer waren rechteckig, die Fensterrahmen verchromt. Frühe Modelle erkennt man an den Blinkleuchten in den Kotflügeln. Sie sind stark erhaben und würfelförmig.
 +
 +==== Daimler / Vanden Plas (1986-1994) ====
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 +Die Marke Daimler vertritt schon immer die höchste Ausstattungsvariante. In Amerika wurden die Daimler als Vanden Plas verkauft. Wie der Sovereign trägt er rechteckige Einzelscheinwerfer.
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 +Äußerlich unterscheidet er sich durch den geriffelten Kühlergrill und die geriffelte Blende am Kofferraumdeckel, ein D-Zeichen auf dem Kühlergrill und eine schmale Chromleiste über die gesamte Wagenseite. Das Interieur ist wesentlich üppiger: Einzelsitze im Fond, Picknick-Tische, geänderte Sitze und ein Lenkrad mit „Daimler“-Schriftzug. Allgemein gelten die Daimler-Modelle als hochwertiger verarbeitet, da sie einer strengeren Qualitätskontrolle unterlagen.
 +
 +Ab 1993 gab es mit dem **Daimler Double Six** auch die V12-Version im Daimler-Zwirn. Mehr Luxus ging im XJ40 nicht.
 +
 +==== XJR (1988-1994) ====
 +
 +Der 1988 eingeführte XJR war ein Hochleistungsmodell von **JaguarSport** aus Oxfordshire, einem Gemeinschaftsunternehmen von Jaguar und dem Rennteam TWR. Gefertigt wurde er bei TWR in Kidlington.
 +
 +Basierend auf einem Sovereign bekam er:
 +  * verstärkte Federung mit speziellen Bilstein-Dämpfern
 +  * eine überarbeitete Servolenkung mit spürbar mehr Rückmeldung
 +  * einen Bodykit in Wagenfarbe aus Front- und Heckschürze und Seitenschwellern aus Fiberglas
 +  * einen schwarzen Grill mit JaguarSport-Emblem und Speedline-Leichtmetallräder mit breiteren Reifen
 +  * innen ein ledernes MOMO-Lenkrad, JaguarSport-Logos auf den Anzeigen, einen Lederschaltknauf und Kopfstützen mit Logo-Prägung
 +
 +Anfangs wurde der 3,6-Liter-AJ6 verbaut. Ab 1991 kam eine von TWR abgestimmte Version des 4.0 mit neuen Ansaugrohren, Sportnocken und geändertem Motorsteuergerät: 251 PS. Einige Fahrzeuge haben zusätzlich eine JaguarSport-Auspuffanlage. Mit dem 4.0 wechselte auch das Gesicht auf die eckigen Scheinwerfer. Spätere Modelle bekamen eine Luftführung in der Frontschürze, die kühle Luft direkt an die Bremsen leitet. Von jeder Variante wurden nur wenige hundert Stück gebaut. **Ein echter Sammler-XJ40.**
 +
 +==== Vanden Plas Majestic SWB (1989-1992) ====
 +
 +In den Jahren 1989 bis 1992 wurden besonders für den nordamerikanischen Markt sehr luxuriöse Modelle hergestellt. Wichtig: Der SWB hat den **normalen Radstand** - Majestic ist hier ein Ausstattungsname, kein Stretch.
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 +Durch den hohen Preis hielten sich die Stückzahlen im Rahmen: 1989 unter 300 Stück, 1990 genau 527 und 1992 etwa 250 Fahrzeuge. Fast alle wurden in Regency Red (1989-90) oder Black Cherry (1992) lackiert. Dazu kamen sehr wenige komplett schwarze Fahrzeuge, die als „Daimler Vanden Plas Majestic“ dem britischen Premierminister vorbehalten blieben.
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 +Die 89er Modelle hatten alle den 3,6-Liter, spätere Majestic den 4-Liter-Sechszylinder. Abgesehen von der höheren Fertigungsqualität liest sich die Ausstattungsliste ähnlich wie beim Daimler. Hinzu kamen Lammwollteppiche für Beifahrer und Fondgäste, die Jaguar-Figur auf der Motorhaube, etwas mehr Leder und ab 1992 eine „Majestic“-Intarsie auf dem Handschuhfach. Dafür waren im Schnitt 5000 $ mehr zu zahlen als für einen Vanden Plas.
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 +==== Majestic LWB (1993-1994) ====
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 +Die echte Langversion: 5 Zoll mehr Radstand und bis zu 2 Zoll mehr Kopffreiheit durch ein erhöhtes Dach. Durch die enormen Kosten wurden nur rund 121 Stück gebaut.
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 +Die Fahrzeuge begannen als normale Karosserie mit 113 Zoll Radstand. Dann wurden sie aus der Produktionslinie genommen, bei „Aerospace Projects“ in Coventry in Handarbeit gestreckt und anschließend von Jaguar Special Vehicle Operations fertiggestellt.
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 +**So erkennt man einen echten LWB:** Der vierte Buchstabe der Fahrgestellnummer ist ein „M“. Bei der normalen Karosserie steht an dieser Stelle ein „J“.
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 +==== Sport (1993-1994) ====
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 +1993 stellte Jaguar das Sport-Modell vor. Im Innenraum gab es statt Walnuss Rosenholz. Außenspiegel und Kühlergrillrahmen wurden in Wagenfarbe lackiert. Ein dünner Doppelstreifen an der Seite sollte die Sportlichkeit unterstreichen, breitere Fünf-Speichen-Leichtmetallräder krönten die Ausstattung.
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 +==== XJ12 / XJ81 (1993-1994) ====
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 +Endlich passte er rein: Ab 1993 gab es den XJ40 als XJ12 mit dem 6-Liter-V12 und 4-Gang-Automatik. Intern heißt er XJ81. Äußerlich verraten nur kleine „XJ12“-Abzeichen am Heck und ein „V12“-Emblem im Innenraum den potenten Motor. Der XJ12 trägt einen schwarzen Kühlergrill mit goldener „Growler“-Plakette. Frühe Autos haben verchromte Fensterrahmen, spätere schwarze.
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 +==== Gold (1994) ====
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 +Kurz vor dem Modellwechsel sollte das Gold-Modell die Verkaufszahlen noch einmal ankurbeln. Weniger Optionen, weniger Außenfarben, dafür ein bescheidener Preis. Erkennungszeichen: vergoldete Plaketten an Front und Heck, „Kiwi“-Räder und Einzelscheinwerfer.
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 +===== Die Modellpflege 1993 =====
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 +Mit dem Modelljahr 1993 bekam der XJ40 noch einmal ein Update: Fahrer- und Beifahrer-Airbag hielten Einzug. Für den Beifahrer-Airbag musste das Handschuhfach weichen und wurde durch eine Ablage ersetzt. Ein Jahr später war Schluss: Im Herbst 1994 übernahm der X300 - mit runden Scheinwerfern und einer Optik, die wieder an die alte Serie III erinnerte.