Selbstpräsentation
Die wichtigen Punkte:
Teil 1: • Wer bin ich = persönlicher Werdegang • Erfolge und Rückschläge • Stärken und Schwächen Teil 2: • Eigenschaften einer Führungskraft • Herausforderung der neuen Position • Welche persönlichen Mängel muss ich dafür beseitigen
Teil 1: Wer bin ich
Ich verwende unterstützend ein Flipchart und beginne damit ein Gesicht in die Mitte zu zeichnen
Als ich meinen ersten Computer (einen WANG) geschenkt bekam, da war ich etwa 16, wollte ich unbedingt wissen wie das Ding funktioniert. Das ich einen Server mit Unix hatte musste ich mir erst erarbeiten.
Ich komme aus einem Arbeiterfamilie. Da war klar, der Bub wird Elektriker. I der Ausbildung schrieb ich mich für die Fachoberschule ein um über den zweiten Bildungsweg zu studieren.
Die damals aufblühende Schnapsidee Profimusiker zu werden wurde mir zum Glück durch die Realität schnell ausgetrieben.
Das Studium an der FH Frankfurt war eine wichtige Zeit. Ich lernte meinen heutigen Freundeskreis kennen - Physiker, Informatiker, Musiker -
Und die neue Spielerei eines Finnen - Linux
Die Uni Kaiserslautern, an denen einige meiner Freunde studierten, war ein Vorreiter und Initiator des Linux-Tag. Dies, sowie die Freude an Musik und dem Rollenspiel (Komischerweise bei Informatikern recht verbreitet) lies uns zu einer tollen Freundesgruppe werden. Heute sind wir zwar zwischen Dänemark bis Japan ziemlich verteilt, sehen uns daher leider viel zu wenig, chatten und mailen dafür.
Würden mich meine Freunde beschreiben, fiel das Wort Chaot? Ja, ich glaube schon. Aber auch Verbinder, Organisator - der Typ mit den Ideen. Jemand mit dem man reden kann, der zuhört, immer gut gelaunt.
Aber auch jemand der selbst wenig Emotionen zeigt. Etwas was mir meine Freunde erst beibringen mussten. Genauso wie Fehler zugeben. Das war nicht gerade meine Superkraft.
Nach dem Studium nahm ich eine Festanstellung als Admin an, merkte aber das ich unbedingt ein deutlich tieferes Fachwissen benötigte. Mich bei der GFN zum Network-'Professionell (MCSE, LPI CCNA) ausbilden zu lassen, war eine meiner goldenen Entscheidungen.
Besonders merkte ich das ich offensichtlich die Fähigkeit besitze zu begeistern. Ein kleiner Aushilfsjob brachte mich dazu Dozent zu werden. Zuerst als Ausbilder MCSE 2000 bei der F&U in Heidelberg, dann - und hier war ich viel besser aufgehoben - als Linux Dozent bei der Meteosat in München.
Vor nunmehr 10 Jahre bekam ich von einem meiner Kunden einen leckeren Arbeitsvertrag als Cosultant auf den Tisch. Daher bin ich jetzt seit über 10 Jahren als IT-Berater unterwegs. In dieser Zeit übernahm ich nur 3 Kunden. Das Erste Projekt, eine B2B-Umgebung bei der BAHAG lief 5 Jahre. Zu Teil parallel arbeitete ich für John-Deere, insgesamt 8 Jahre. Mehr und mehr verlagerte ich meine Tätigkeit von der Administration hin zum Projektmanagement. Ich leitete mehrere Teams von 5 bis 7 Mann, im internationalen Umfeld.
Als meine Frau ein MBA-Studium in Reutlingen absolvierte und ich als Gast teilnahm, entdeckte ich meine Freude an der Führung von Menschen, besonders im internationalen Umfeld. Mich hier privat weiter zu bilden war - wie ich finde - eine gute Entscheidung. Mir wurde schnell klar das die meisten Projekte nicht an der technischen Qualität scheitern, sondern an der Kommunikation. Dieser Baustein an Wissen eröffnete mir ein neues Spielfeld.
Aus heutiger Sicht würde ich mir den Umweg Elektroinstallateur sparen und gleich in die EDV einsteigen und danach eine Weiterbildungen in internationales Projektmanagement. Da hätte ich einige Zeit sparen können. Das war wenig effektiv. Hier fehlte mir damals die Voraussicht und der Mut auf eine handwerkliche Ausbildung zu verzichten.
Statt an technischen Problemen zu arbeiten, erwartete man jetzt von mir ein völlig zerstrittenes Team wieder in die Spur zu bekommen - Meine Feuerprobe die ich richtig gut meisterte. So gut, das ich seitdem als Team- und Projektleiter tätig bin.
Vor 3 Monaten übernahm ich ein Projekt bei Daimler. Für den Stern arbeitete ich damals schon als die Daimler-Chrysler Fusion scheiterte. Wir sind hier noch im Aufbau.
Führungskräfte
Weiter geht es mit Teil 2: Kriterien und Eigenschaften von Führungskräften
~~ODT~~
